Fotoeindrücke von unseren Expeditionen 1965–1972

 

oben li.: Das Wohnlager der Schachtbauer in Naran tolgoj; oben Mitte: Probenahme an einem Quarzgang; oben re.: Geologenlager bei Bajanchongor; unten li.: Traktor-Bohranlage im Einsatz; unten re.: Seilfahrt an einem Schurfschacht

Buchvorstellung

Auf Goldsuche in der Mongolei

Die Geologenexpedition der DDR in der MVR

Die Verfasser dieses Sach- und Erlebnisbuches waren als Geologen, Bergleute, Markscheider, Chemiker und in anderen Berufen an umfangreichen geologischen Untersuchungen in der Mongolei zum Teil über längere Zeit in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beteiligt. Mit über 35 Jahren Abstand berichten sie über ihre Arbeit und ihr Leben unter ungewohnten Bedingungen sowie über Land und Leute bei der Suche nach Goldlagerstätten in zwei größeren Gebieten der Mongolei von 1965–1972.

Beiträge von Handwerkern, Technikern, Ingenieuren und Wissenschaftlern vervollständigen das Zeitdokument. Sie informieren über die Errichtung des Fleischkombinates und der Teppichfabrik in Ulaanbaatar, über die Hilfe in der Landwirtschaft und bei der Tierseuchenbekämpfung sowie über die Zusammenarbeit der Akademien beider Länder in der Geographie und Biologie.

Es werden auch Angaben über die DDR-Aufwendungen zu den geologischen Untersuchungsarbeiten 1965 bis 1990 und anderer genannter Spezialistengruppen gemacht.

Das Buch soll nicht nur für die fast 400 Expeditionsteilnehmer eine Bestandsaufnahme sein und einen Rückblick auf die oft sehr schwierige aber doch erfolgreiche Tätigkeit der Geologenexpedition der DDR in der MVR geben, sondern will auch einen größeren Interessentenkreis erreichen.
Von 1960 bis 1990 haben ca. 3000 DDR-Spezialisten in der MVR gearbeitet und gelebt, manche von ihnen waren mehrmals dort und auch mit Familienangehörigen.

Für den an der Mongolei interessierten Leser wurden Daten und Fakten zum Land in einem allgemeinen Teil eingefügt. Er enthält kurze Abrisse zur Geographie, Wirtschaft und zur Geschichte des Landes u. a. über das Bestreben der Mongolen, nach 275 Jahren mandschurischer Unterdrückung einen eigenen Staat zu bilden, über die Teilung in Innere und Äußere Mongolei und über das Verhalten der Regierungen von Russland/Sowjetunion, China/VR China und Japan gegenüber der Mongolei in der Zeit vom Ende des 19. Jh. bis Mitte des 20. Jh.. Beiträge zur Geschichte des Bergbaus, zu Briefmarken und Münzen, zur Archäologie und eine Zeittafel zu den Deutsch-Mongolischen Kontakten vervollständigen den allgemeinen Teil.

Die zahlreichen meist farbigen Abbildungen, die aus über 4000 Fotos und Dias ausgewählt wurden, sollen die schriftlichen Ausführungen nicht nur ergänzen, sondern das Geschriebene über Land und Leute besser vermitteln.

Gebäude
Redaktion: Joachim Stübner, Dr. Aribert Kampe, Reinhard Schirn
Herausgeber:

Projekt Piccolo Dresden

Ulrich Reinsch, Am Galgenberg 68, 01257 Dresden

Druck: Formular Druck Dresden GmbH
Umfang, Preis:: 336 Seiten, 39 Euro einschl. Porto
Erscheinungstermin: Dezember 2005
Bestellung: Direkt über Projekt Piccolo Dresden
oder bei Joachim Stübner, Burkersdorfer Weg 12 01189 Dresden, Tel. 0351 4032498
Die Buchanlieferung erfolgt direkt durch Übergabe bzw. auf dem Postweg.